Unterschied Windsurfen und Kitesurfen

Oftmals werden Windsurfen und Kitesurfen für die gleiche Sportart gehalten. Das ist aber nicht richtig, da es sich eindeutig um zwei sehr unterschiedliche und durchaus eigenständige Disziplinen des Wassersportes handelt. Die Gemeinsamkeit bei Kite – und Windsurfen ist zum einen, dass für beide ein Board gebraucht wird und zum anderen ist es das Wasser.

So ist das Board beim Kitesurfen allerdings etwas kleiner als beim Windsurfen und die Zugvorrichtung eine andere, denn man hat einen Lenkdrachen in der Hand, mit dem man für Vortrieb und die richtige Richtung sorgt. Beim Windsurfen ist ein Segel direkt mit am Surfbrett befestigt, dass man mit Hilfe eines Trapezes hält und steuert.

Hat man schon Erfahrungen beim Windsurfen gemacht, fällt einem das Kitesurfen im Allgemeinen nicht so schwer, obwohl die Techniken unterschiedlich sind. Man hat dann aber schon das richtige Gefühl für das Wasser und das Board, aber auch mit dem Kitesurfen anzufangen, ist für sportbegeisterte Jugendliche und Erwachsene nicht allzu schwer, wenn man erstmal die grundlegenden Techniken erlernt hat.

Beide machen großen Spass und sind durchaus interessant. Jedoch muss man beachten, dass beide Sportarten nicht überall erlaubt sind. Zum Beispiel ist das Kitesurfen besonders in Naturschutzgebieten verboten, da der Lenkdrachen von brütenden Vögeln für einen Raubvogel gehalten werden kann, diese dann ein Fluchtverhalten zeigen und die Gelege nicht mehr geschützt werden.

Betreibt man aber seinen Sport verantwortungsvoll und mit Bedacht, wird man sowohl beim Windsurfen, als auch beim Kitesurfen immer wieder begeistert dabei sein.